Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,
sehr geehrte Mitglieder der Schulgemeinde,
aufgrund der für Montag, den 12. Januar 2026, prognostizierten Wetterlage möchten wir Sie über den Unterrichtsbetrieb an der Georg-August-Zinn-Schule informieren.
Der Deutsche Wetterdienst weist für Teile Hessens auf eine erhöhte Glättegefahr hin. Vor diesem Hintergrund steht für uns die Sicherheit und das Wohlergehen unserer Schülerinnen und Schüler an erster Stelle.
Für den genannten Tag besteht keine Präsenzpflicht. Sie entscheiden eigenverantwortlich, ob der Schulweg für Ihr Kind unter den gegebenen Bedingungen sicher und zumutbar ist.
Der Unterricht findet regulär statt. Schülerinnen und Schüler, die nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, erhalten für diesen Tag Aufgaben in angemessenem Umfang über das Schulportal. Daraus entstehen keine Nachteile.
Für die Jahrgänge 5 und 6 ist bei Bedarf eine Notbetreuung gewährleistet.
Bitte informieren Sie im Falle des Fernbleibens Ihres Kindes ausschließlich die Klassenlehrkraft (nicht das Sekretariat).
Sofern keine anderslautenden behördlichen Anordnungen getroffen werden, gelten diese Regelungen für den gesamten Unterrichtstag. Über mögliche Änderungen informieren wir Sie zeitnah über die bekannten Kommunikationswege.
Vielen Dank für Ihr umsichtiges Handeln und Ihre Unterstützung.
Mathematik kann man anfassen? Na klar!
Ausflug der 8. und 9. Klassen ins Mathematikum

Dass Mathematik mehr ist als Aufgaben durch Rechnen lösen, wissen unsere Schülerinnen und Schüler sowieso. Aber wie vielfältig mathematische Konzepte spielerisch, bewegt und durch‘s „Machen“ erlebt werden können, erfuhren die Mathematik-E-Kurse des 8. und 9. Jahrgangs am 03.09.2025 in Gießen. Begleitet wurde der Ausflug von Fr. Ewert, Hrn. Wichart, Hrn. Reyes und Fr. Ittner.
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Roter Teppich statt Ferienblues: Farb- und Zeichenlust in der Kunstwerkstatt 
Draußen vor dem großen Atelierfenster auf der Marbachshöhe fällt golden das Laub. Im Raum selbst herrscht kurz vor Ausstellungsbeginn am letzten Herbstferientag aber der pralle Sommer: Vor dunklen Leinwand-Gründen sprießen leuchtend Blumen gleichsam um die Wette. Sie bilden goldene Kelche, bezaubern mit traumblauen oder chiliroten Blütenblättern und ringen mit honigfarbenen Dolden um Aufmerksamkeit. Und die erhalten sie auch:
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Bilder, Poesie & Mut
„Ich wollte das einfach mal machen,“ ruft Melody selbstbewusst ins Saalmikrofon, und Maia an ihrer Seite ergänzt frisch: „Manchmal sind wir alle besonders!“ Die beiden Mädchen haben das Publikum schon längst auf ihrer Seite: Sie wissen, dass sie gerade mit ihrer vielköpfigen Darbietung der „DrumLine“ von S. Thormählen so etwas wie über ihren eigenen Schatten gesprungen sind, herzhaft unterstützt von ihrem KuBi-Lehrer Andreas Hause. Was sie in diesem Moment vielleicht nicht wissen: Das sympathische Auftreten der Fünftklässlerinnen verkörpert in diesem Moment in bester Manier das Konzept und das Ziel des Formats „Kulturelle Bildung“ an der GAZ. Jede Schülerin, jeder Schüler kann etwas Besonderes, und es gibt für Lehrerinnen und Lehrer selten etwas Schöneres, als bei der Entwicklung dieses Besonderen dabei zu sein. Zum Beispiel an diesem Abend, in diesem Moment.
Stellvertretend für viele wissen das insbesondere Christine Veuskens und Sonja Ittner, die das Programm diese Kulturellen Abends an der GAZ unter dem vieldeutigen Motto „verloren und gefunden“ maßgeblich zusammenstellten. Ungewöhnlich war dieses Mal der poetische Schwerpunkt, einerseits minimalistisch, andererseits umso stimmungsvoller dargeboten von Schülerinnen und Schülern aus dem neuen KuBi-Kurs „Wortreich“ (Jg. 8 und 10). Sie trugen im Lesesessel eigene Lyrik vor und bezauberten die versammelte Schulgemeinde einfach aus dem Lichtkegel ihrer Stehlampe heraus, sei es mit stillen oder krassen Bildern, die nichts scheuten: keinen Blick nach innen, keinen Hieb nach außen. So wird aus „Kopfkino“ ein Blockbuster, produced by GAZ. Weiter so.
(AGB, Fotos: Zuniel Kim)
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Berlinfahrt des Jahrganges 9 - Kultur, Spaß und Politik

Die Abschlussprüfungen waren vorbei… und direkt ging es nach Berlin! Die deutsche Hauptstadt begrüßte uns mit strahlendem Sonnenschein und bot ein breit gefächertes Programm.
Großer Dank geht an dieser Stelle an Boris Mijatovic (MdB) für die Einladung in den Bundestag. Der Besuch einer Plenarsitzung und die sich daran anschließende Gesprächsrunde hinterließen einen bleibenden Eindruck bei den Schülerinnen und Schülern.
Bei einer Veranstaltung im Bundesrat konnte eine andere Gruppe des Jahrganges ganz praktisch erleben, wie Gesetzesvorlagen in diesem Verfassungsorgan diskutiert und entschieden werden. In einem Rollenspiel wurde dazu aktiv debattiert.
Eine Auseinandersetzung mit der deutsch-deutschen Geschichte erfolgte im ehemaligen Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen, im Tränenpalast und an der East-Side-Gallery. So berührend und eindrucksvoll kann Geschichtsunterricht sein!
Selbstverständlich kamen auch die klassischen Sehenswürdigkeiten wie die Kuppel des Reichstagsgebäudes oder das Brandenburger Tor nicht zu kurz.
Neben diesen Dingen sollte natürlich auch der „Fun-Faktor“ nicht zu kurz kommen. Ein Stadionbesuch beim 1. FC Union Berlin stand ebenso auf dem Programm wie eine Bootsfahrt auf der Spree, ein Discobesuch oder Shopping am Alexanderplatz. Gekrönt wurde all dies durch den gemeinsamen Besuch des Musicals „Romeo und Julia“, das Lernende und Lehrende gleichermaßen begeisterte!
D. Rink
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In Gedenken an Dr. Wolfgang Adamczak
Ehrlich und charmant, begeisterungsfähig und engagiert, offen und spontan – wer die Gelegenheit und das Glück hatte, Dr. Wolfgang Adamczak zu begegnen, kommen in Erinnerung an den Biologen, Wissenschaftsmanager, Nachwuchsförderer, Netzwerker, unumstößlichen Demokraten und herzlichen Gastgeber vor allem Vokabeln wie diese in den Sinn.
Dr. Adamczak, geboren 1946 in Hamburg, war seit 1984 an der Kasseler Hochschule (seinerzeit noch Gesamthochschule) u.a. für den Bereich Forschungsberichterstattung verantwortlich. Seit 2003 organisierte er die jährlichen Treffen der deutschen Forschungsreferenten an der Uni Kassel.
Seine breit aufgestellten akademischen Aufgaben hielten ihn nicht davon ab, sich auch für die Georg-August-Zinn-Schule stark zu machen. Im Gegenteil: von 1991 bis 1996 war Dr. Adamczak nicht nur Vorsitzender des Elternbeirats der GAZ, sondern Gründungsmitglied des Fördervereins. Gemeinsam mit seiner Frau Ilona Adamczak begleitete er aktiv die Entwicklung der Europaschule, war Mitglied der Schulkonferenz und initiierte die erste Elternbefragung zur Europaschule. „1996 hat er das großartige Engagement der Elternschaft beim Schuljubiläum maßgeblich organisiert,“ erinnert sich der ehemalige Schulleiter der GAZ, Dr. Joachim Schröder. Das seinerzeitige Motto war und bleibt Programm: "150 Jahre - Von der Dorfschule zur Europaschule." Für sein langjähriges Engagement als Elternvertreter an den Schulen Brückenhof-Nordshausen und GAZ-Schule erhielt Dr. Adamczak die silberne Ehrennadel der Stadt Kassel.
Am 26. April verstarb Dr. Wolfgang Adamczak nach langer Krankheit.